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Information über Sri Lanka

Sri Lanka – strahlendes Land

Sri Lanka ist ein südasiatischer Inselstaat im Indischen Ozean und liegt südöstlich des indischen Subkontinents, zwischen 6° und 10° nördlicher Breite und zwischen 79° und 82° östlicher Länge. Von Indien (Bundesstaat Tamil Nadu) ist es durch die Palkstraße und den Golf von Mannar getrennt. Die Korallenfelsinseln der Adamsbrücke stellen eine lose Verbindung zwischen dem Nordwesten Sri Lankas und dem indischen Festland dar. Höchste Erhebung des zentralen Berglands ist der Pidurutalagala mit 2524m über NN.

Das Klima Sri Lankas ist tropisch mit unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen auf Grund der Wirkungen der Monsune. Während der Südwesten des Landes (siehe Klimadiagramm Colombo) immerfeucht, mit zwei deutlichen Niederschlagsmaxima im Mai und Oktober ist, bringt der Südwestmonsun an der Nordost- und Ostküste nur geringe Niederschläge, da sich dieser Bereich im Lee des zentralen Gebirges befindet. Dort fallen die meisten Niederschläge während des Nordostmonsuns im November und Dezember (siehe Klimadiagramm Trincomalee). Die mittlere Jahrestemperatur beträgt bei Kandy 22,2° C, bei Colombo 27,8° C, bei Trincomalee 33° C. In Nuwara Eliya - also in fast 1.900 m Höhe - können die Temperaturen dagegen bis unter den Gefrierpunkt sinken.

Entsprechend den Niederschlagsverhältnissen verändert sich die Vegetation von West nach Ost: Im Bereich der höchsten Niederschläge herrscht tropischer Regen- und Bergwald vor, während im Norden und Osten xerophytische Buschvegetation anzutreffen ist. Die Pflanzenwelt besticht durch üppige Fülle und Artenreichtum. Neben ausschließlich auf Sri Lanka beheimateten Pflanzen finden sich auch vorderindische, südostasiatische und malaiische Arten. Wichtige Kulturpflanzen sind Reis, Zuckerrohr, Indigo, Tabak, Kaffee und Chinarinde sowie Teesträucher. Sri Lanka ist reich an Bodenschätzen. So kommt neben Eisenerz auch Zinnerz, Mangan, Molybdän, Nickel, Kobalt, Arsen, Wolfram, Tellur und etwas Gold vor. An Edelsteinen werden Rubine, Saphire, Topase und Spinelle gewonnen.

 

Die Bevölkerung Sri Lankas ist ethnisch heterogen. Die Urbevölkerung, die heute noch durch die Veddas repräsentiert wird, war genetisch mit den Aborigines verwandt. Heute stellen mit etwa 70% Bevölkerungsanteil die Singhalesen die größte Volksgruppe. Die Bevölkerungsmehrheit der Singhalesen bekennt sich überwiegend zum Buddhismus (70%) in seiner Form des Theravada. Die meisten Tamilen gehören dem Hinduismus (15%) an. Außerdem gibt es singhalesische und tamilische Christen (8 %). Weiterhin leben, vor allem im Osten und den Großstädten der Insel, die Moors (8%), Nachfahren arabischer Kaufleute, die dem Islam angehören.

Quelle: Wikipedia

Details zum Land

Sri Lanka ist nicht nur wegen dem Ayurveda bekannt und beliebt, insgesamt ist die exotische Insel auch wegen der außergewöhnlichen Freundlichkeit der Menschen ein Magnet für Reisende. Auch Tsunami und Bürgerkrieg konnten und können daran nichts ändern, der Tourist als Gast ist heilig bei allen ethnischen Gruppen des Landes und daher fühlt man sich in Sri Lanka auf Anhieb wie Zuhause.

Die Geographie

Die im Indischen Ozean gelegene Insel Ceylon, heute Sri Lanka, was in der Übersetzung die Leuchtende, die "Strahlende" bedeutet, hängt wie ein Tropfen am Südende des Indischen Subkontinents und ist von diesem durch die an der engsten Stelle nur 36 km breite Meerenge von Palk getrennt.
Die heute Adamsbridge genannten Sandbänke, Riffe und Inseln sind die abgesunkene, einstmals vorhandene Landverbindung mit Indien.
Die Insel liegt zwischen dem 80. und 82. Grad (79.42 und 81.52) östlicher Länge und zwischen 5.55 und 9.5 Grad nördlicher Breite. Sie ist 434 km lang, 225 km breit und nimmt eine Fläche von 65.610 qkm ein. Das entspricht ungefähr der Größe Bayerns.
Weitere Gebiete, insbesondere im Norden und Südosten der Insel , sind Tiefland.
Das Gebirge gliedert sich in drei Stufen: Das Mittelgebirge im Norden liegt zwischen 500 und 1000 m hoch; das innere Gebirgsland, bis zu 2000 m Höhe, wird von den Gipfeln wie dem Adam´s Peak mit 2.240 m und dem Pidurutalagala mit 2.528 m überragt. Diese wirken als Wasser- und Wetterscheide.


Die feuchte Zone mit sieben niederschlagsreichen Monaten umfaßt den Südwesten - immergrüner tropischer Regenwald - und das zentrale Bergland - Teeregion und Nebelwald -, während die trockene bzw. wechselfeuchte Zone den Norden und Osten der Insel umschließt.

Etwas Geschichte 

Hört man sich nach der frühesten Geschichte um dann stößt man nur auf Legenden, die besagen, daß die Ureinwohner Sri Lankas von Geistern und Dämonen abstammen.
Die gesicherte Geschichte Sri Lankas beginnt mit der Ankunft des nordindischen Prinzen Vijaya und seiner 700 Gefolgsleute 543 v.Chr. Er gilt als der Stammvater der Singhalesen. Die Übersetzung bedeutet etwa Löwensöhne, Löwenrasse oder Löwenvolk.
Als Ureinwohner gelten die heutigen Veddas, die sich in der Abgeschlossenheit lange Zeit ihre eigenständige, ursprüngliche Kultur behielten.

Es regierten 180 Generationen ceylonesischer Könige über 2.300 Jahre lang in ununterbrochener Erbfolge über die Insel und hinterließen wunderschöne Paläste und Kolossalbauten.
Hauptstadt des Reiches war von 400 v.Chr. bis 1.000 n.Chr. die Königsstadt Anuradhapura. In diese Zeit fällt auch die Bekehrung König Tissas zum Buddhismus und das Erstarken des Buddhismus in Sri Lanka.
Die älteste Aufzeichnung dieser Zeit stellt die Dipavamsa, eine im 5.Jahrhundert v.Chr. verfaßte Palichronik, dar.

In der Blütezeit des Buddhismus entwickelten sich Baukunst und bildende Künste zu einem Höhepunkt. Aus dieser Zeit stammen viele der heute noch zu besichtigenden Dagobas und Ruinen. Anuradhapura mußte wegen der ständig wiederkehrenden Tamileneinfälle aufgegeben werden, und Polonnaruwa, weiter im Landesinneren, wurde zur Hauptstadt (1000-1234 n.Chr.).
Innere Zwistigkeiten und weitere Tamileneinfälle leiteten den Zerfall des altsinghaleischen Königreiches ein. 1505 tauchten zum ersten Mal mit den Portugiesen Europäer in Sri Lanka auf, wenn man von vereinzelten Besuchen griechischer und römischer Seefahrer absieht. Sie trafen auf die drei Königreiche Kotte, Kandy und Jaffna. Als Seefahrernation ließen sie sich an der Südwestküste nieder und verdrängten nach und nach die dort angesiedelten Araber aus dem Handel mit Zimt und Edelsteinen.
Über eine zunächst friedliche Allianz mit den drei Königen gelang es ihnen mit der Zeit, die Herrschaft über einen Teil des Küstengebietes an sich zu reißen. Mit den Portugiesen kamen die ersten christlichen Missionare, die sich für die Verbreitung des Christentums einsetzten.
Die portugiesische Herrschaft dauerte bis 1658, von wo ab sie von den Holländern verdrängt wurden (1658-1796). Die Vereinigte Indische Companie sicherte sich das Handelsmonopol und brachte die Küste unter Kontrolle, um weiter den einträglichen Zimthandel zu betreiben. Nachkommen dieser Händler sind die heutigen Burghers. Die English East India Company war ebenfalls an diesem Geschäft interessiert; sie nutzte die europäische Krisensituation aus, und England besetzte die holländischen Häfen auf Sri Lanka. Die Übernahme Sri Lankas 1796 durch die Engländer verlief relativ friedlich. 1802 wurde Sri Lanka zur britischen Kronkolonie, die Company hatte aber weiter den Zimthandel in ihren Händen.
Die Engländer hatten das Ziel, ganz Sri Lanka und nicht nur die Küstenregion zu beherrschen. Dies bedeutete, das Bergland und den wichtigsten Widerstandsherd Kandy einzunehmen. Der dritte Versuch (1815) brachte Kandy unter englische Herrschaft. Der letzte singhalesische König Wikrama Rajasingha wurde gefangen genommen und nach Indien ins Exil gebracht.
Durch die Auflösung der traditionellen feudalen Besitzverhältnisse wurden Arbeitskräfte freigesetzt, welche die Engländer für ihre Plantagenwirtschaft brauchten. Im Hochland wurde zuerst Kaffee angebaut, aber nach der Kaffeepest 1870 bis 1880 wurde der Anbau aufgegeben.
Die Engländer experimentierten mit Teeanbau, für den Sri Lanka heute noch berühmt ist. Ebenfalls als Folge der Kaffeepest pflanzten die Engländer Kautschukplantagen an, bis dahin ein brasilianisches Monopol. Die englischen Kolonialisten bauten ein Straßen- und Eisenbahnnetz und brachten europäische Bildung und Schulen. Die in diesen Schulen erzogene Mittelklasse versuchte genauso wie in Indien, sich Zugang zur Regierung zu verschaffen. Zumindest konnte sie schon 1931 das allgemeine Wahlrecht durchsetzen.
Dennoch dauerte die englische Herrschaft bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges an, wobei die Kolonialmacht allerdings kontinuierlich weitere Liberalisierungsprozesse zuließ oder sogar förderte. 1947 gaben die Briten der erstarkten Befreiungsbewegung nach und führten die ersten Wahlen zum neugeschaffenen Repräsentantenhaus durch. Sri Lanka erhielt am 4. Februar 1948 den Dominion-Status und wurde so ein unabhängiges Mitglied des Commonwealth of Nations, damals noch unter dem Kolonialnamen Ceylon.

Am 22.5.1972 wurde die Republik ausgerufen unter dem historischen Namen Sri Lanka, welche bis heute Mitglied im britischen Commonwealth blieb.
Seit dem 4.2.1978 hat Sri Lanka eine Präsidialverfassung nach amerikanischem, bzw. französischem Vorbild mit einem vom Volk direkt gewählten Präsidenten, der die Regierung benennt. Vor einigen Jahren wurde das nach britischem Muster bestehende Mehrheitswahlsystem durch das Proportionalsystem für die Parlamentswahlen ersetzt.
Seit 29.4.1982 ist der Parlaments- und Regierungssitz in der neugeschaffenen Stadt Jayewardenepura bei Colombo.

Die Bevölkerung der Insel                                                                 

Die gut 18 Millionen Einwohner setzen sich zusammen aus 74% Singhalesen, 12,6 % Ceylon-Tamilen, 5,6% Indischen Tamilen, 7% Moors (Nachfahren eingewanderter Marokkaner). Die restlichen 0,8% setzen sich zusammen aus vielen kleinen Völkergruppen wie den Burghern, holländischer Abstammung, Portugiesen, Eurasier, Malayen und kleinen indischen Volksgemeinschaften wie Parsen (eigentlich aus Persien stammende Zarathustra - Anhänger), Bohras und Sindhis. Alle auf Sri Lanka lebenden Menschen werden als Ceylonesen oder Srilankaner bezeichnet.
Die Veddas sind ein noch etwa 2.500 Personen starkes Ureinwohnervolk, das im abgelegenen Bergland lebt. Laut Munziger Archiv gibt es noch eine Gruppe von 600 Veddas, die in einer im wesentlichen intakten Jäger- und Sammlergemeinschaft leben.

Die Gemeinschaft ist aber durch den Bau von Staudämmen und die Einrichtung von Nationalparks in ihrer Existenz gefährdet. Seit 1985 setzt sich sowohl die Gesellschaft für bedrohte Völker als auch die UN- Menschenrechtskommission für die Veddas ein.
Etwa 23% der Bevölkerung lebt in der Stadt, allein 17% in den Plantagensiedlungen. Die Bevölkerung wächst um 1,5% jährlich, zwei Drittel der Bevölkerung sind unter 30 Jahre, die Hälfte unter 20 Jahre (BRD: 12%) alt. Die Bevölkerungsdichte ist mit 273 Einwohner pro qkm sehr hoch. Die Bevölkerung konzentriert sich zudem im Südwesten der Insel, der Rest ist dünn besiedelt.
Die Singhalesen begreifen sich als Bauernvolk und sind auch in erster Linie in der Landwirtschaft tätig. Im Gegensatz zu den Tiefland- Singhalesen, die seit Jahrhunderten europäischen und anderen fremden Einflüssen ausgesetzt sind, bewahrten die Hochland- Singhalesen länger ihre Traditionen.
Die vor Jahrhunderten aus Südindien eingewanderten Ceylon Tamilen bevölkern hauptsächlich den Norden und Nordosten der Insel. Die während der britischen Herrschaft eingewanderten Indischen Tamilen arbeiten in erster Linie auf den von den Engländern angelegten Teeplantagen des Hochlandes.
Die Nachfahren der arabischen Händler, die Moors, sind ihrer Tradition treu geblieben und arbeiten noch heute überwiegend im Handel (z.B. Edelsteine) und im Dienstleistungsbereich (z.B. im Bazarviertel Pettah in Colombo oder in Galle).
Trotz der kastenlosen Hauptreligion, dem Buddhismus, etablierte sich im Laufe der Jahrhunderte ein von dem hinduistischen abweichendes Kastensystem als Sozialordnung. Höchste Kaste ist der Bauernadel, dem die meisten Singhalesen angehören.



Die Sprachen der Insel

Staatssprache war bis 1963 das Singhalesische. Tamil war in der Nordregion Amtssprache und mußte auf Antrag eines Tamilen auch bei den Zentralbehörden in anderen Provinzen gesprochen werden. Laut Ravi aus Sri Lanka sind nach einem in Kraft getretenen Friedensvertrag zwischen Singhalesen und Tamilen jetzt Singhalesich, Tamil und Englisch als Staatssprachen anerkannt. Artikel 19 der Verfassung legt fest, daß Singhalesisch und Tamil gleichberechtigte Nationalsprachen sind. Englisch war schon immer Handels- und Bildungssprache sowie Umgangssprache der Oberschicht,. Englisch, vereinzelt auch Deutsch, wird in der Schule gelehrt. Die meisten Orts-, Hinweis- und Ladenschilder sind zusätzlich auf Englisch beschriftet.

Die klimatischen Verhältnisse

Entsprechend seiner Insellage in Äquatornähe herrscht in Sri Lanka tropisches Monsumklima mit Durchschnittstemperaturen von 30 Grad C im Winter bis 35 Grad C im Sommer mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 90 %. In den Bergen, wo es nachts mit 10 bis 16 Grad C erheblich kühler sein kann, gelegentlich kommt es sogar zu Bodenfrost, liegen auch die Tagestemperaturen erheblich niedriger und machen das Klima angenehm. Die heißesten Monate sind März und April, wenn die Sonne senkrecht über Sri Lanka steht. Danach erfaßt der Süd-West-Mosum von Mai bis August hauptsächlich den Südwesten mit Regen.
Im Norden und Osten der Insel fällt während der Nord-Ost-Monsumzeit, im Dezember und Januar, der Hauptniederschlag, der weniger ergiebig ist, als der Süd-West-Monsum. Im Gebirge kann man häufig mit Niederschlag rechnen, der bis zu 450 cm im Jahr betragen kann. Andere Gebiete im nördlichen Flachland und im Südosten sind steppenartig trocken. Die günstigste Reisezeit ist von März bis November im Osten und Nordosten und von November bis März im Südwesten. Ideal für die gesamte Insel ist die überall niederschlagsarme Zeit von Ende Januar bis Mitte April.

An Regentagen gibt es meist kurze, aber heftige Regenschauer, die aber schnell wieder dem Sonnenschein weichen.

Die Musik der Insel

Die vielfältige Musikkultur Sri Lankas im Detail zu behandeln, ist wie bei den anderen Kulturthemen unmöglich. Man kann lediglich einen Überblick über die gebräuchlichsten Instrumente bieten.
Es kommen viele Arten von Trommeln zum Einsatz, hauptsächlich bei religiösen Zeremonien.
Daneben gibt es eine Vielzahl von Blasinstrumenten, Hakgediya; diese Muschel wird gewöhnlich zur Eröffnung einer religiösen Veranstaltung in einem tiefen, langgezogenen Ton geblasen.
Horaneva; früher aus Elfenbein, haute aus Holz gefertigt, mit einem Mundstück aus Metall. Das schwingende, den Ton produzierende Blättchen ist aus einem Palmyra-Blatt geschnitten. Die normalen sieben Bohrungen erlauben ähnlich wie bei unserer Flöte die Bestimmung der Tonhöhe.
Bata Nalawa; Flöte aus Bambusrohr mit sieben Bohrungen.
Weitere, heute nicht mehr gebräuchliche Blasinstrumente sind unter anderem: Dalahan, Vaskulal, Sakdandu und Vangi. Einen Eindruck vom Gebrauch all dieser Instrumente und der Eigenart singhalisischer Musik gewinnt man bei jeder Parahera (Prozession) oder bei eine "Kandyan dance Show", die allabendlich in Kandy und an vielen Touristenorten arrangiert wird.

Die Tänze in Sri Lanka

Zwei Hauptformen der singhalesischen Tänze lassen sich unterscheiden:
Die Tieflandtänze werden ausschließlich an der Südwestküste getanzt und wegen ihres exorzistischen Charakters auch sanni yakuma oder gerne "devil dance" genannt.
Die Hochlandtänze, meist Kandy dance genannt, hattn früher ausschließlich religiöse Bedeutung als Tempeltänze, meist innerhalb der Bitt- oder Opferzeremonien. Daraus entwickelte sich später eine weltliche Form, als vannama zu Unterhaltungszwecken heute auch oft von Frauen getanzt und allabendlich den Touristen in Kandy vorgeführt. Hierbei werden meist - reale oder phantastische - Tiere in ihren Bewegungen nachgeahmt, wobei der Tänzer dies allerdings nur " zum Warmlaufen" nutzt, um sich dann von diesem Vorbild zu lösen und sich ganz dem Tanzrausch hinzugeben, oft im Wettstreit mit anderen Tänzern.
Neben diesen beiden Hauptformen haben sich zwei weitere Tänze erhalten, die mehr dem Volkstheater zuzuordnen sind: Im nordöstlichen Bergland wird recht selten der Sokari aufgeführt; etwas häufiger gibt es noch Vorstellungen des Kolam Natima, meist in Ambalangoda und Mirissa, der dem Tanzdrama zuzuordnen ist und mit reich geschnitzten und bunt bemalten Masken vorgeführt wird, meist recht ursprünglich, einfach und humorvoll.
Die einstmals vielfältige Puppenspieltradition mit Marionetten ist heute fast vollkommen in Vergessenheit geraten und konnte lediglich durch den Tourismus eine kommerzielle Wiederbelebung erfahren, worauf die in jüngster Zeit vereinzelt angebotenen Puppen hindeuten.

Die Tier und Pflanzenwelt

Sri Lankas Geschichte ist lang und abwechslungsreich, aber dennoch sind der Reichtum und die Schönheit der natürlichen Pflanzen- und Tierwelt erhalten geblieben - trotz so mancher Eingriffe des Menschen.
Wem ist es schon bekannt, daß Sri Lanka das allererste Tierreservat der Erde besaß? Dies reicht schon ins dritte Jahrhundert v. Chr. zurück, als König Devanampiyatissa das erste Tierschutzgebiet ausrief; unter der Herrschaft dieses Königs war im übrigen der Buddhismus in Sri Lanka eingeführt worden. Die nachfolgenden Könige Sri Lankas befolgten streng die heilige buddhistische Vorschrift, die es einem Menschen verbot, welches Tier auch immer zu töten. Davon zeugen viele Felsinschriften, die überall im Lande gefunden werden können. Die alten Könige Sri Lankas waren sich auch der Wichtigkeit und Bedeutung der Wälder bewußt. Große Waldareale, die den Namen "Thahanan Kalle" (verbotene Wälder) trugen, wurden zu Naturschutzreservaten erhoben, während andere unzugängliche Wälder, als "Wanathas" bezeichnet, besondere Schutzfunktionen erhielten. Einige dieser ganz alten Naturschutzreservate sind bis heute erhalten geblieben, so z.B. das Udawattekelle-Reservat in Kandy und das Sinharaja- Regenwaldreservat.

Die exotische Pflanzenwelt

Ihre Vielfalt ist unbeschreiblich, und jeder Naturfreund ist von der exotischen Üppigkeit von Sri Lankas Pflanzenwelt überwältigt. Hinzu kommt, daß für Sri Lanka - das in dem heiligen Bodhi-Baum von Anuradhapura den ältesten, geschichtlich belegten Baum der Erde besitzt. Jede Pflanze hat zugleich auch Ihre besondere Bedeutung als Heilpflanze für die einheimische Ayurvedische Medizin
Die klimatische Vielseitigkeit der Insel schafft ideale Wachstumsbedingungen sowohl für tropische als auch gemäßigte Pflanzen.. Wie groß sind doch die Gegensätze der tropischen Flora Sri Lankas: zwischen dem Sinharaja-Regenwald, gekennzeichnet durch einen üppigen Unterwuchs und majestätische Baumriesen, und der bizarren Dornstrauchflur und den hageren Talipotpalmen in den ariden Räumen Sri Lankas! Groß sind auch die floristischen Gegensätze im Bergland: Beeindruckend sind die baumlosen Savannenländereien, "Patanas" genannt, wie z.B. auf den Moon Plains oder den Elk Plains; imposant geben sich auch die fremdartigen Rhododendronwälder, eingehüllt in Sphagnummoose und von Ginstersträuchern durchsetzt, die den eigentümlichen Charakter der Horton Plains prägen. Exotisch und typisch für Sri Lanka sind auch die sog. "Damana"- Grasländer, die in der Ostprovins weit verbreitet sind; sie sind mit vielen einheimischen Baumarten durchsetzt, wie z.B. Aralu, Bulu und Nelli, die übrigens ebenfalls wichtige Heilpflanzen für die "ayurvedische" Medizin darstellen.
Die Monate von März bis Mai stellen für viele Pflanzen die Blütezeit dar. Besonders auffallend ist der feurigrote Flamboyant (Poinciana regia), ferner die weiß-blütigeMesua ferrea und auch die kirschblüten-ähnliche Tabebuia rosea. Malerisch sind auch die vielen Orchideen, die weit verbreitet über die ganze Insel angetroffen werden können.

Für Sri Lanka sind auch eine Reihe von wertvollen Edelhölzern wichtig. An der Spitze rangieren Ebenholz, Teak, Satinholz und Jak. Von besonders großer Bedeutung sind noch die tropischen Früchte Sri Lankas: Bananen, Ananas, Papaya, Mango, Pampelmuse, Orange, Zitrone; hinzu kommen besonders ausgefallene, aber aromatische Früchte, wie Mangosteen, Passionsfrucht, Durian und Avocado. Sri Lanka ist stolz auf seine drei wunderschönen Botanischen Gärten: in Peradeniya, Hakgala ( im Bergland in rund 1500 Metern Höhe und Schauplatz einer reichen subtropischen und gemäßigten Flora) und Gampaha. Auch in Vattersgarden kann man Papaya, Ananas und zweierlei Kokosnüsse ernten.

Gewürze

Sri Lanka ist seit Jahrhunderten berühmt für seine Gewürze, die unter idealen Wachstumsbedingungen in der Feuchtregion gedeihen. Die bekanntesten Gewürze sind Zimt, Pfeffer, Muskatnuß und - blüte, Kardamon, Zitronella, Nelken und Vanille. In Vattersgarden bemüht sich Punjaya unser Gärtner darum, den Gewürzgarten trotz der salzhaltigen Luft zu vergrössern.

Sri Lankas Säugetiere

Unter den 86 Arten von Säugetieren in Sri Lanka gebührt den Elefanten der erste Platz. Obwohl die Elefantenpopulation durch die starke Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes erheblich reduziert worden ist, trifft man noch große Herden von Elefanten in den Nationalparks von Gal Oya und Lahugala an.

Vom Aussterben bedroht ist die größte Art der Wildkatzen Sri Lankas, nämlich der Leopard, obwohl der Wilpattu-Nationalpark stolz sein kann auf seine nach wie vor beachtlich große Leopardenpopulation.

In allen Nationalparks ist das Rotwild besonders stark vertreten, sowohl nach der Zahl der Arten als auch ihrer Vertreter. Führende Arten sind Axishirsch, Sambar, Schweinshirsch und Kantchil. Andere typische Säugetiere in Sri Lanka sind Lippenbär, Dugong (Seekuh), Wildschwein, Stachelschwein und die zahlreich vertretenen Affen; zu Ihnen zählen vor allem der Graue Hulman und der in Sri Lanka beheimatete Makak, zu denen der Ceylon-Hutaffe gehört, welcher in unserer Hotelanlage ebenfalls sein Zuhause hat.

Andere Affenarten sind z. B. der am purpurroten Gesicht erkennbare Blattaffe oder der zottige Bäraffe, eine ganz seltene, nur im kühlen Bergland anzutreffende Art.

Fische, Amphibien und Reptilien

In Sri Lanka sind alle Hauptarten der Wirbeltiere vertreten; viele sind hier sogar endemisch, darunter vor allem die Amphibien und Reptilien.
Die meisten der 54 Fischarten in Sri Lanka sind Sumpf- und Flußarten, und die 14 endemischen Arten sind nur in den perennierenden Flüssen der Feuchtregion Sri Lankas anzutreffen. Wegen Ihrer natürlichen Schönheit sind viele von Ihnen typische Aquariumfische. Von den Briten sind 16 Arten von Fischen nach Sri Lanka gebracht worden, darunter die Forelle, die heute in den klaren, kalten Bächen auf den malerischen Horton Plains verbreitet ist.

Unter den 38 Amphibienarten in Sri Lanka sind 16 einmalig auf der Insel. Eine endemische Gattung, nämlich Nannophrys, die mit drei Arten vertreten ist, hat im Bergland ihre Verbreitung. Diese Froschgattung lebt auf Felsrändern, über die ständig Wasser rinnt, was wiederum den Kaulquappen ideale Lebensbedingungen schafft. Keine der Amphibien ist jedoch giftig für den Menschen.

Die Insel Sri Lanka beherbergt viele Arten von Reptilien, unter denen 75 sogar endemisch sind. Von den beiden endemischen Krokodilarten hat des Sumpfkrokodil die weiteste Verbreitung. Die wunderschöne Sternschildkröte ist die einzige Landschildkröte. Alle fünf Schildkrötenarten stehen unter Naturschutz.
Auch Schlangen gibt es in Sri Lanka in großer Anzahl. Unter den insgesamt 83 Arten sind aber nur einige giftig: die Kobra, die Indische Ceylon_Krait sowie zwei Viperarten. Sie alle kommen allerdings in bewohnten Gebieten wie auch in Städten und Dörfern sehr selten vor.

 
Der Schmetterlingsberg

Für Naturliebhaber ist Sri Lanka ein schier überwältigendes Abenteuer und Erlebnis von einer faszinierenden Flora und Fauna. Im Hinblick auf die Tierwelt gebührt den Schmetterlingen eine besondere Beachtung. Unter den in Sri Lanka bekannten 242 Arten sind die meisten in den unteren Berglandregionen beheimatet ( etwa bis in eine Meereshöhe von 1000 Metern). Nur ganze wenige Schmetterlingsarten - genau gesagt sechs - sind über 1200 Meter Meereshöhe anzutreffen. Das eindrucksvollste Erlebnis ist der alljährliche Wanderflug der Schmetterlinge, die dann im März und April zum "Samanala Kande", dem Schmetterlingsberg, fliegen. Dieser Berg ist volkstümlich bekannt und auch berühmt als "Sri Pada" bzw. "Adams Peak".

Die paradiesische Vogelwelt Sri Lankas

Wenn man frühmorgens in Vattersgarden auf der Lagunenseite meditiert oder nur beobachtet und genießt, kann man etwas von der großen Vielfalt in der Tierwelt der exotischen Insel erahnen. Der Reichtum von Sri Lankas Vogelwelt macht die Insel zu einem wahren Paradies. Insgesamt sind in Sri Lanka 427 Arten von Vögeln registriert, darunter sind 250 Dauerbewohner und 21 einmalig in Sri Lanka beheimatete Arten. Die meisten der endemischen Arten leben in der Feuchtregion der Insel, so z.B. der Ceylon-Star. Im Bergland Sri Lankas ist dagegen die Heimat der Ceylon - Flüsterdrossel oder auch die Gelbor - Nachtigall. Andere Vogelarten sind dagegen überall in Sri Lanka anzutreffen, wenn auch in größter Anzahl in Wäldern: Dazu zählt vor allem der farbenprächtige Dschungelhahn, ebenso auch der schüchterne, braun-barettige Schwätzer und der auffallende, rotgesichtige Malhoka.


Besonders günstige Lebensräume für die exotische Vogelwelt Sri Lankas sind die Nationalparks und Naturschutzgebiete. Die reichste Vogelwelt besitzen das Sinharaja-Reservat und die sog. Peak Wilderness Sanctuary ( am Adams Peak).
Etwa zur Mitte des August treffen in Sri Lanka die ersten Vogelflüge ein, die hier überwintern. Dabei handelt es sich um viele Schwalbenarten, Flußufer- und Wasserläufer u.s.w., die den langen Flug aus Sibirien wie auch Nord- und Westeuropa bishin nach Sri Lanka zurücklegen, um dann hier vor allem an den Lagunen der Ost-, Süd- und Nordwestküste sich niederzulassen.
Als Zugvögel lassen sich in den Wäldern andere Arten nieder, vor allem Singvögel, Drosseln und Kuckucke. Die großen Wasserreservoire (Stauteiche) in der Trockenregion Sri Lankas ziehen viele Arten von Enten an, wogegen die größeren Wasservögel,

wie z.B. Störche und Reiher, in den Nationalparks leicht beobachtet werden können. Durch eine übergroße Vogelwelt ausgezeichnet sind das Kumana-Vogelreservat (in der Ostprovinz), daneben Bundala, Kalametiya und Wirwila im Süden Sri Lankas. Bundala ist für seine Scharen von Flamingos besonders bekannt.

 

Produkte des Landes

Batiktextilien werden in einer Technik aus Wachs und Farbbädern hergestellt, die ursprünglich aus Indonesien stammt. Aus ihnen werden Wandbehänge, Tischdecken, Kleidungsstücke u.a. hergestellt. Es gibt eine Menge verschiedener Motive, auch moderne in poppigen Farben. Mir gefallen am besten die klassischen Motive aus der Mythologie und die Motive der für die Prozession geschmückten Elefanten in klassischen Erdfarben. Je mehr Farben, desto aufwendiger die Herstellung und desto teurer.

Die meisten Batikprodukte werden für Touristen und den Export gefertigt. Nach schönen klassischen Stücken muß man suchen. Batik-Fabriken (factories) gibt es im ganzen Land. Dort wird oft auch die Technik demonstriert. Man kann in Sri Lanka auch batiken lernen. Informationen gibt es beim Tourist Office. Möglichkeiten bestehen in Galle, Matara und Kandy.

Die Batikherstellung ist erst wieder in den letzten 20 Jahren, vor allem durch den Tourismus, in Sri Lanka heimisch geworden. Eine Unterrichtsadresse ist das Jez-Look in Matara.

Handgewebte Textilien, wie Saris, Darongs, Tischdecken und andere Deckchen in verschiedenen Qualitäten, zum Teil mit Stickereien versehen, werden an allen Touristenplätzen angeboten.
Geklöppelte Spitzen in verschiedener Breite für Kragen, Tischdecken und Kleidungsstücke wird hauptsächlich in Weligama, entlang der Hauptstraße, südlich von Galle gefertigt.

Dieses Kunsthandwerk wurde von den Portugiesen eingeführt und wird heute oft von Frauen geleitet. Diese beschäftigen eine Reihe von meist jungen Mädchen, die damit ein Zubrot für die Familie verdienen und Beschäftigung haben.

Messingware

Entlang der Straßen, die in die besseren Wohnviertel Colombos führen, kann man das eine oder andere schöne Stück aus Messing erstehen. Denn hier bieten Straßenverkäufer Messingwaren feil und warten nur darauf, daß man mit ihnen darum feilscht. Jedes dieser aus einer Kupfer- Zinklegierung gefertigten Stücke ist ein Unikat. Hergestellt werden sie vorwiegend im Bergland um Kandy.
Besonders häufig findet man Messingöllampen, die es in den verschiedensten Variationen gibt. Sie spielen eine große Rolle im religiösen und sozialen Leben der Ceylonesen. Buddhistische Tempel sind voll mit diesen zum Teil jahrhundertealten Lampen, die Gläubige mit Kokosöl füllen und entzünden. Ihre Flammen sollen an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. In hinduistischen Tempeln haben die Lampen einen ebensogroßen Stellenwert. Schon ihr Geruch ist ein fester Bestandteil der religiösen Zeremonien. Auch findet kein Fest und keine Feier ohne diese Lampen statt.

Bei einer Hochzeit ist die erste Handlung, die Braut und Bräutigam gemeinsam nach der Trauung vollziehen, die, eine Messinglampe anzuzünden. Bei der Geburt eines Kindes wird in eineer Ecke des Raumes, in dem die Mutter mit dem Neugeborenen schläft, eine Lampe angezündet, um die bösen Geister zu vertreiben. Agni, der Vater des Feuers, wacht auf diese Weise über die beiden.
Auf dem Sterbebett sagt einem eine Messinglampe das letzte Lebewohl. So begleiten einen Singhalesen diese Lampen ein Leben lang.


Sehr häufig gibt es auch runde Tabletts und Wandteller. Ihre Muster haben eine jahrhundertealte Tradition, die von Generation zu Generation weitervererbt werden und jeder Künstler bringt noch eigene Variationen mit ein. Den äußeren Rand verzieren immer Tierornamente, die sich kunstvoll um das Tablett winden. Unbedingt zeigen lassen sollte man sich auch die Tabletts, auf denen die Singhalesen einem Besucher Betel anbieten, heppuwa genannt. Es gibt auch schöne Döschen, Laternen, Scharniere und Beschläge, Vasen oder verschiedene Figuren, also für jeden Geschmack etwas.

Edelsteine

Edelsteine wie Saphire (blaue, weiße und Sternsaphire) und Rubine, Halbedelsteine wie Topas, Zirkon, Garnet, Turmalin und Mondstein werden meist in der Gegend von Ratnapura gefunden. Wer Edelsteine kaufen will, sollte sich auf diesem Gebiet auskennen oder in Sri Lanka kundig machen. Viele Juweliere informieren den Fremden gerne über die heimischen Edelsteine und deren Verarbeitung. Manche haben neben dem Geschäft auch eigene Werkstätten, in denen man die Edelsteinschleifer und Goldschmiede bei der Arbeit beobachten kann. Es ist klar, daß die Juweliere immer auch verkaufen wollen und dies mit Profit, und "schwarze Schafe" versuchen auch zu betrügen. Manchmal entspricht die Qualität des Schliffs und die Verarbeitung der Steine zu Schmuck nicht unseren Vorstellungen. Die Händler haben jedoch oft Kataloge von Schmuck-Versandhäusern und Abbildungen vorliegen, nach denen sie ein Schmuckstück auf Wunsch arbeiten. Wer bestimmte Vorstellungen hat, kann zu einem Juwelier gehen und dieser arbeitet das Schmuckstück entsprechend.
Hilfe bekommt man auch im State Gem Office, wo Steine auf ihre Echtheit überprüft werden. Dieses regierungsamtliche Büro ist eine Art Kontrollinstanz für die Juweliere. Dort sind die Preise fair und festgesetzt. Man kann sie gut zu Vergleichen heranziehen.
The Gemmological Museum und Nilani Gem Museum, beide in Ratnapura stellen wertvolle Mineralien und Steine aus und demonstrieren die Verarbeitung.

 

Ausflugsmöglichkeiten

Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten werden für Sie individuell zusammengestellt, Upali unser Reiseführer macht gerne dazu Angebote. Für Kurzstrecken empfielt sich Rasika mit seinem Tuk-tuk.

Sehr empfehlenswert ist ein Abstecher in das Hochland. Für Bergwanderer ist der Aufstieg zum Adams Peak (2400 m) ein absolutes Muß, natürlich außerhalb der Kur, da Hochleistungssport die Kur behindert. Die im Hochland angesiedelten Teefabriken können besichtigt werden, man kauft günstig den hier noch unverschnittenen schwarzen "Ceylon-Tee". Das Kilo zu ungefähr 2-3 Euro.

Die Hauptstadt Colombo

Sri Lankas Hauptstadt ist eine faszinierende Stadt, nicht nur wegen der Verschmelzung westlicher und östlicher Einflüsse, sondern auch wegen der Mischung von Vergangenheit und moderner Gegenwart.
Colombo ist seit Jahrhunderten eine florierendere Hafenstadt, schon Seefahrer aus Persien, Marokko und landeten hier und trieben Handel mit Perlen, Edelsteinen sowie Pfauen und Elefanten. Auch Zimt und andere Gewürze Serendibs, wie diese Händler Sri Lanka damals bezeichneten, waren begehrte Handelsware.
Auch heute noch spielt der Seehandel eine bedeutende Rolle, aber auch das geschäftige Leben in der Stadt mit ihren Banken und Geschäftszentren verdeutlichen den Aufbruch Sri Lankas in unsere moderne Zeit.
Die Spuren der ursprünglichen Siedler aus Holland, Portugal und England lassen sich auch heute noch überall im Stadtbild Colombos finden. Viele Kirchen und Monumente zeugen von der europäischen Besiedlung vor ca. 500 Jahren, auch in vielen Trachten und sogar in der heutigen Landessprache finden sich diese Einflüsse.
Die heute ca. 500.000 Einwohner leben in 15 Zonen, von denen die 3 wichtigsten Pettah, The Fort und Cinnamons Garden. Pettah ist das moderne Geschäftszentrum, The Fort war eine militärische Anlage während der portugiesischen und holländischen Besetzungszeit und Cinnamon Gardens ist die gehobene Wohngegend mit weiträumigen Parks und Anlagen.

 

Das Hochland

Die bedeutensten Städte im Hochland sind Kandy, Zentrum der schönen Künste und des Handwerks, sowie Nuwara Elliya, die legendäre Stadt in den Wolken. Weitläufige Teefelder, eine saftige und grüne Pflanzenwelt, die sich meilenweit über die Hügel bis an die nebelumschleierten Berggipfel hinstreckt, enge, gewundene Straßen, vom Duft von Ginster, wilden Blumen und Pinien erfüllte Luft, über Felsen sprudelnde Flüsse: das ist die Heimat des weltberühmten Ceylon-Tees.

Die niedrigen und dichten Teesträucher gedeihen gut in diesem milden Klima. Höhenlage, Bodenbeschaffenheit, die Sonne und der Regen beeinflussen das Aroma des Tees. Am Tag werden eine halbe Million Kilogramm geerntet und verarbeitet.

Die Blätter und Knospen werden von Hand gepflückt und auf natürliche Weise getrocknet, bis sie braun und faltig sind.

Dann werden sie maschinell gepreßt und noch einmal getrocknet.

So wird der Tee, wie man ihn kennt und schätzt, hergestellt.

Dann ist er bereit, um aufgegossen zu werden, und wenn Sie eine Teeplantage besuchen wollen, sind Sie herzlich willkommen.

Tief in den Bergschluchten und an den Klippen siedelt die Bevölkerung des Hochlandes in friedlichen Dörfern und Siedlungen. Frühmorgens begegnen Sie den Menschen auf ihrem Weg in die Teefelder. Nach Feierabend sitzen sie vor Ihren Häusern, umgeben von Kohl- , Lauch-, Kartoffel- und Karottenbergen, dem "englischen Gemüse", das sie selbst anbauen und an die Händler aus Colombo verkaufen.
Das kühle Bergklima ist günstig für das Gedeihen der Blumen, die wild auf den Hügeln wachsen, für Orchideen, die in den Gärtnereien und im Botanischen Garten von Peradeniya gezüchtet werden. Das ist ein atemberaubendes Bild von Farben und Formen.
Das Hochland bietet eine Vielfalt von Unterkunftsmöglichkeiten. Sie reichen vom kleinen Rasthaus bis zum anspruchsvollen Hotel. Viele Häuser stammen noch aus der Kolonialzeit. Sie sind in eine romantische und malerische Gegend gebettet. Alle Gasthäuser und Hotels sind beheizt, es wird einheimische und internationale Küche angeboten. Wir von Vattersgarden vermitteln gerne zu unseren Partner-Hotels.

Die antiken Ruinenstädte von Sri Lanka

Sri Lankas pulsierende und geordnete Zivilisation kann bis ins fünfte Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgt werden. Städte, Paläste, Wassertanks, Parkanlagen, Tempel, Klöster sind Zeugen einer frühen blühenden Kultur, sind Überreste eines stolzen Volkes, der Singhalesen.

Zeugen dieser alten Zivilisation sind in großer Fülle vorhanden und können auf einer bequemen Tagesfahrt von Kottegoda aus durch sattgrüne Landschaften, Reisfelder, Kokospalmen und entlang des Dschungels, in dem Elefanten und Leoparden leben, besichtigt werden.

 


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